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Der Wert der Gesundheit

Die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) war am 07.03.19 zu Besuch in den BBS II Stade, um Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften ihre Arbeit vorzustellen und Fragen zu Hilfs- und Spendenmöglichkeiten zu beantworten. Im Rahmen des Religionsunterrichts von Frau Stephanie Wiskow hatten sich die Schülerinnen und Schüler das Ziel gesetzt, etwas gegen Blutkrebs zu unternehmen und die DKMS in die Schule eingeladen. Am 07.03.19 und 08.03.19 konnten die Schülerinnen und Schüler der BBS II Stade so ca. 200 neue potentielle Spenderinnen und Spender selbstständig registrieren.  

 

2019 DKMS-Aktion 1

 

 

2019 DKMS-Aktion 2

Schülerinnen und Schüler registrieren potentielle Spenderinnen und Spender

 

Wir, die BBS II Stade, wollen eine starke Gemeinschaft sein, die an alle ihre Mitglieder denkt – auch über die Grenzen der Schule oder über regionale Grenzen hinweg. Unsere Schule widmet sich in diesem Jahr unter anderem dem Menschenrecht Gesundheit. Als Spenderin oder Spender kann jeder das eigene Verantwortungsbewusstsein und soziale Engagement unter Beweis stellen. Jeder kann Menschenleben retten!

 

Im Rahmen dieses Projektes haben Schülerinnen und Schüler der BBS II eine Spenderin nach ihren Erfahrungen mit der DKMS befragt.

 

Karolin S. (32) weiß, dass mit einer Knochenmarkspende Leben gerettet werden kann. In ihrem Wohnort wurde per Aufruf ein Spender für einen blutkrebskranken Vater einer kleinen Tochter gesucht. Das war der Anlass, aus dem sie sich bei der gemeinnützigen Gesellschaft „Deutsche Knochenmarkspenderdatei“ DKMS registrieren ließ. Dem Mann, einem Fahrschullehrer, konnte leider dennoch nicht geholfen werden, er verstarb.

 

Drei Jahre später erhielt Karoline S. einen Brief, in dem ihr mitgeteilt wurde, dass sie als Spenderin für einen anderen Empfänger in Frage kommt. Sie erzählt, dass sie sich erst zu diesem Zeitpunkt richtig mit dem Eingriff und den damit verbundenen möglichen Risiken auseinandergesetzt hätte. Jedoch nicht zu dem Zeitpunkt der Registrierung. Aber für sie bestand kein Zweifel, sich der Prozedur der Arztbesuche, Untersuchungen und Blutentnahmen sowie dem Eingriff der Knochenmarkentnahme zu stellen. Drei Monate später ist der Eingriff vorgenommen worden. Außer Kreislaufproblemen gab es keinerlei Komplikationen. „Die DKMS hat alles sehr professionell organisiert und es fühlte sich für mich zu jeder Zeit so an, das Richtige zu tun. Ich würde es immer wieder tun.“, sagt Karoline S. Nach der Spende hat sie erfahren, dass sie für ein achtjähriges Mädchen aus Deutschland gespendet hatte.

 

Im Bewusstsein von Karoline S. hat sich nach dem Eingriff einiges verändert. Sie denkt oft an das Mädchen und freut sich, dass es ihr zunehmend besser geht. Im Krankenhaus teilte sich Karoline S. mit einer Chemotherapie-Patientin ein Zimmer, die sie unbewusst lehrte, wie wertvoll die Gesundheit ist. Sie ist der Meinung, dass sich jeder Mensch Gedanken darüber machen sollte, ob er anderen Menschen mit der Bereitschaft zu einer Knochenmarkspende nicht nur helfen, sondern sogar Leben retten kann.



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